Nicht nur bei der Erfüllung taktischer Aufgaben, sondern auch bei der Arbeit oder bei Outdoor-Aktivitäten müssen wir manchmal knien. Oder wir retten uns durch ein Knien, beispielsweise bei einem Sturz in schwierigem Gelände. Wenn unsere Knie nicht geschützt sind, kann das ein Problem sein. Zum Glück gibt es Knieschützer.
Ob wir eine dienstliche Aufgabe erfüllen oder uns in der Natur bewegen, wir sollten verschiedene Körperteile vor Verletzungen schützen. Die Knie werden häufig stark beansprucht – aber diese für die Mobilität wesentlichen Gelenke vernachlässigen wir meistens. Dabei müssen wir ausnahmsweise dennoch gelegentlich die kniende Position einnehmen. Wenn jedoch in diesem Moment ein scharfer Stein oder eine Scherbe unter uns ist, ist das nicht angenehm. Besonders wenn wir keine Möglichkeit haben, eventuelle Verletzungen zu versorgen.
Ähnlichen Situationen kann man gut vorbeugen. Und zwar dank Knieschonern. Sie können präventiv eingesetzt werden, egal welche Aufgabe Sie gerade haben. Tatsächlich können Sie sie immer bei körperlich anstrengenden Aktivitäten nutzen. Doch was sind eigentlich Knieschoner und wie sehen sie aus?
Knieschoner sind ein Schutzelement der Ausrüstung, das zumindest teilweise den Aufprall absorbieren kann, den sonst unsere Knie "verarbeiten" müssten. Im besten Fall könnten Sie es mit dumpfen Schmerzen oder blutenden Knien überstehen, im schlimmsten Fall mit einem Bruch. Knieschoner werden in innere und äußere Schoner unterteilt. Die inneren bestehen oft nur aus einem Teil (Einlage) und manchmal aus zwei (plus Schale) Teilen und werden in spezielle Taschen gesteckt, während die äußeren über eine harte Außenschicht verfügen und zusätzlich Riemen besitzen, mit denen sie im Bereich unter den Knien befestigt werden.
Häufiger sind wohl die äußeren Knieschoner, die nicht nur von Angehörigen der Armee, sondern auch von einigen Sportlern (Kletterer, Skateboarder...) eingesetzt werden. Überall dort, wo die Gefahr besteht, dass Sie sich bei einem Sturz die Knie verletzen könnten. Die äußere Schicht aus hartem, meist plastischem Material verhindert das Eindringen scharfer und fester Gegenstände in Richtung Knie und minimiert so die Wahrscheinlichkeit einer mechanischen Beschädigung.
Weiterhin gibt es die Einlage oder die Stoßschutzschicht, die aus einem weicheren Material wie Neopren oder Schaumstoff besteht. Die Stoßschutzschicht absorbiert die beim Aufprall entstehende Energie, damit Ihr Knie diese nicht absorbieren muss. Auch das würde nämlich eine mögliche Verletzung bedeuten. Schließlich sind die bei äußeren Knieschonern erwähnten Riemen, mit denen wir die Schoner unter den Knien befestigen, dabei. Ein Pluspunkt der äußeren Schoner ist meist ein besserer Gelenkschutz, ein Minus der Umstand, dass man sie vor jedem Einsatz anlegen und wieder abnehmen muss.
Innere Knieschoner können wir einfach zusammen mit der Hose an- und ablegen. Diese müssen natürlich für diesen Zweck mit speziellen Einsetztaschen ausgestattet sein. Bei den meisten taktischen Hosen und auch bei einigen Outdoor-Hosen finden wir diese Lösung zum Glück bereits. Innere Schoner haben den Vorteil, dass sie flacher sind und stabiler als äußere Schoner sitzen (sie rutschen nicht), aber wiederum nicht so gut Aufpralle absorbieren (allgemein gesprochen). Häufig fehlt ihnen die harte äußere Schicht (Schale), sodass sie praktisch nur aus der weichen Einlage (Stoßschutzschicht) bestehen.
Dann gibt es jedoch eine zweite Variante der inneren Schoner, die mit einer äußeren harten Schicht, also einer Schale, ausgestattet sind und daher auch bei härteren Aufprallen wirksamer sind. Sie sind jedoch erwartungsgemäß etwas teurer.












































