Universalität ist heute in Mode. Das gilt auch für Werkzeuge. So genannte Multifunktionswerkzeuge erobern die Welt und wir wollen sie immer mehr. Das Problem liegt jedoch in ihrer Zweckmäßigkeit. Wir müssen uns gut überlegen, wofür wir sie nutzen und wo wir sie mitnehmen werden.
Kreuz- und Schlitzschraubenzieher, Zangen, Säge und die Taschen sind voll. Wohin jetzt mit Schlüsseln, Geldbörse und Telefon? Ach komm, es geht doch einfacher. Wenn wir schon zu denjenigen gehören, die gerne etwas Werkzeug mit sich tragen möchten, bietet sich uns eine perfekte Möglichkeit. Diese Möglichkeit sind selbstverständlich Multifunktionswerkzeuge, angeführt von einer Zange. Und was ist das? Praktisch handelt es sich um ein Set von Werkzeugen, zusammengefasst in einem Stück, das wir bequem in die Tasche stecken oder am Gürtel befestigen können. So sind wir etwas besser gegen Unannehmlichkeiten ausgerüstet.
Das Werkzeug können wir rein als Werkzeuge, Zubehör und Multifunktionszangen unterscheiden. Der Unterschied liegt in der Konstruktion. Während das Werkzeug ein monotoner Zusatz mit verschiedenen Teilen für verschiedene Anwendungen ist, stellen Multifunktionszangen eine Revolution dar. Welche Revolution? Zangen habe ich auch zu Hause. Aber nicht solche. Nicht umsonst tragen sie die Bezeichnung multifunktional. Auf den ersten Blick unauffällig, verwandeln sie sich in wenigen Momenten in ein stabiles und zuverlässiges Werkzeug. Weitere Bestandteile sind zum Beispiel ein Messer, Schraubenzieher oder eine Säge. Möglichkeiten und Kombinationen gibt es wirklich viele. Jeder Anbieter möchte uns etwas anderes bieten, um unsere Aufmerksamkeit zu erregen.
Die richtigen Zangen auszuwählen kostet Zeit. Der Unterschied zwischen den billigen und denen, die etwas taugen, ist offensichtlich. Auf den ersten Blick erkennt man ihn zum Beispiel an der Verarbeitung. Die Bolzen sollten fest und stark sein. Der Stahl hart und widerstandsfähig, die Zangenbacken müssen schließen und dürfen nicht wackelig wirken. Ein weiteres Merkmal, woran man gute Zangen meist erkennt, ist ihr Preis und der Hersteller. Diese beiden Dinge gehen Hand in Hand, aber nicht grundlos. Wenn wir uns an führende Hersteller wie LeatherMan oder Gerber halten, werden wir nicht enttäuscht. Diese Hersteller sind bewährt und beschäftigen sich schon lange mit der Herstellung. Einziger großer Unterschied ist, ob die Zangenbacken klappbar sind oder fest. Dieser Unterschied ist besonders bemerkbar, wenn wir die Zange in der Tasche tragen wollen. In so einem Fall könnten sie sich im Inneren der Tasche verhaken, was wir nicht möchten.
In diesem Fall stellt das Zubehör meist Ersatzteile oder austauschbare Bits dar. Lassen wir uns nicht von Desinteresse abschrecken. Mithilfe von austauschbaren Bits und Aufsätzen erweitern sich die Möglichkeiten unseres multifunktionalen Equipments noch mehr. Zudem sind ihre Abmessungen fast vernachlässigbar. Denken wir daran, dass dem Glücklichen der Vorbereitete gehört.












































