Viele Menschen lieben den Frühling und den Herbst, weil es in diesen Jahreszeiten nicht so kalt ist wie im Winter und man sich gleichzeitig beim Aufenthalt im Freien meist nicht so sehr schwitzt wie im Sommer. Doch auch im Frühling oder Herbst können die Temperaturen sinken, und man muss sich entsprechend darauf vorbereiten.
Das ist richtig, im Herbst sollten wir die Vorbereitung auf Outdoor-Ausflüge nicht unterschätzen. Dabei ist es völlig egal, ob wir uns für einen halbtägigen Spaziergang oder eine einwöchige Wanderung in die Natur begeben. Als äußerste Kleidungsschicht hat sich eine klassische Jacke am besten bewährt, wobei Herbstjacken gegenüber Winterjacken einen entscheidenden Vorteil haben – durch die geringere Isolationsschicht müssen sie nicht so schwer und unhandlich sein.
Der Hauptzweck von Herbstjacken ist es, ihren Träger vor den Witterungseinflüssen zu schützen. Dabei denken wir vor allem an Wind und Regen. Sie werden als äußerste Kleidungsschicht getragen, die man im Gegensatz zu den Wintertagen anziehen kann, aber nicht muss. In den Übergangsmonaten gibt es nämlich erhebliche Temperaturunterschiede im Tagesverlauf, sodass man morgens ein Gefühl von Temperaturen um den Gefrierpunkt erleben kann und nachmittags bei fünfzehn oder mehr Grad zu schwitzen beginnt.
Aus dem obigen ergibt sich, dass Herbstjacken auch leicht sein sollten, damit man sie bei Bedarf einfach in den Rucksack packen kann. Gleichzeitig sollten sie ausreichend vor schlechtem Wetter schützen. Sie sollten vor Wind und leichtem Regen schützen – was sogar günstigere Materialien wie Nylon und Polyester durchaus leisten können.
Das goldene Mittel ist jedoch Softshell, das nicht ein einzelnes Material, sondern ein Sammelbegriff für synthetische Materialien ist, die von außen vor Feuchtigkeit schützen, aber gleichzeitig ausreichend atmungsaktiv bleiben. Wir unterscheiden zwischen gewebtem und membranbasiertem Softshell, wobei das gewebte günstiger und allgemein als weniger hochwertig angesehen wird, andererseits aber leichter und flexibler ist. Für normale Eintageswanderungen in den Übergangsmonaten genügt das gewebte völlig.
Dann haben wir noch die Top-Kategorie in Form von Membranmaterialien wie zum Beispiel Gore-Tex©. Viele Hersteller lizenzieren dieses Material, andere wählen ähnliche Lösungen aus ihrer eigenen Produktion. Auf jeden Fall bietet Gore-Tex eine höhere Sicherheit, dass Sie nicht nass werden. Wichtig sind jedoch auch hochwertige, verklebte Nähte, da gerade die Übergänge zwischen den einzelnen Stoffteilen die schwächsten Punkte in Bezug auf die Wasserdichtigkeit sein können.
Zu den weiteren wünschenswerten Eigenschaften von Herbstjacken zählen Belüftungsöffnungen in den Achseln oder ein Zwei-Wege-Reißverschluss, mit denen Sie die Belüftung einfach regulieren können. Sowohl Softshell als auch Gore-Tex können auf der Innenseite mit einer Schicht aus Microfleece-Material gefüttert sein, das als zusätzliche Isolationsschicht dient und gleichzeitig angenehm im Griff ist. Synthetische Materialien in der Herbstjacke können auch mit Baumwolle kombiniert werden, die zusätzlichen Komfort bietet.
































































