Lichtdurchlässigkeit

Lichtdurchlässigkeit

Lichtdurchlässigkeit, auch bekannt als Transmittanz (T), ist eine Eigenschaft eines Materials oder Stoffes – die Fähigkeit, Licht durchzulassen. Sie wird als Prozentsatz der Lichtstrahlung angegeben, die das Material oder der Stoff durchlässt, im Vergleich zu der Menge an Licht, die darauf fällt.

Lichtdurchlässigkeit – Definition

Lichtdurchlässigkeit, auch bekannt als Transmittanz (T), ist die Fähigkeit eines Materials oder Stoffes, Licht durchzulassen. Sie wird als Prozentsatz der Lichtstrahlung angegeben, die das Material oder der Stoff durchlässt, im Vergleich zu der Menge an Licht, die darauf fällt.

Allgemein gilt: Je niedriger die Lichtdurchlässigkeit (neben T wird auch die Abkürzung VLT% verwendet), desto dunkler sind die Brillengläser. Brillen gehören zu den wichtigsten Anwendungen dieser Eigenschaft.

Materialtypen nach Durchlässigkeit

  • Transparente Materialien – lassen den größten Teil des einfallenden Lichts durch (z.B. klares Glas, Wasser).
  • Halbtransparente Materialien – lassen nur einen Teil des einfallenden Lichts durch (z.B. farbiges oder milchiges Glas, dünnes Papier, Glimmer).
  • Undurchsichtige Materialien – lassen kein Licht durch (z.B. Holz, die meisten Metalle).

Wie Licht mit Material interagiert

Laut dem grundlegenden Prinzip der Optik wird das auf ein Material treffende Licht in durchgelassenes und reflektiertes Licht aufgeteilt.

Praxistaugliche Anwendungen

  • optische und Sonnenbrillen,
  • isolierende Fenstergläser,
  • Autogläser mit Folie,
  • Elemente von Photovoltaikanlagen,
  • Laboroptik.

Lichtdurchlässigkeit bei optischen Brillen

Bei optischen Brillen ist die Lichtdurchlässigkeit normalerweise hoch, meist zwischen 90 und 98 %. Der Zweck dieser Brillen ist die Korrektur des Sehens, ohne dass die Menge des durchgelassenen Lichts stark reduziert wird. Antireflexbeschichtungen der Gläser erhöhen die Lichtdurchlässigkeit zusätzlich leicht.

Lichtdurchlässigkeit bei Sonnenbrillen

Bei Sonnenbrillen ist die Lichtdurchlässigkeit ein entscheidender Faktor bei der Auswahl. Die Durchlässigkeitsstufen sind nach der internationalen Norm EN ISO 12312-1 kategorisiert.

Gewöhnliche Sonnenbrillen haben eine Lichtdurchlässigkeit von etwa 8 bis 43 %, es gibt jedoch auch Varianten außerhalb dieses Bereiches.

  • Über 80 % – eher ein dekoratives Accessoire.
  • Nur 3–8 % – für extreme Bedingungen bestimmt (z.B. in den Bergen oder auf Gletschern), nicht geeignet zum Fahren.

Spezielle Brillentypen

Photochrome Brillen

Photochrome (selbsttönende) Brillen reagieren auf UV-Strahlung mit einer Änderung der Lichtdurchlässigkeit.

  • Im Innenbereich: klar, Lichtdurchlässigkeit ca. 90 %.
  • Im Freien: dunkel, Lichtdurchlässigkeit ca. 10–30 %.

Polarisationsbrillen

Polarisationsbrillen eliminieren Reflexionen von Wasseroberflächen, Schnee oder Glas und erhöhen den visuellen Komfort.

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